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HP Folio 13 im Test: Schlechte Noten für das Business Ultrabook

HP Folio 13

Computerbase hat das von HP auf der CES 2012 als Business Ultrabook vorgestellte Folio 13 einem Test unterzogen und ist insgesamt zu einem unerfreulichen Ergebnis gekommen. Denn neben dem verbauten TPM Security Chip, der guten Tastatur und Windows 7 Professional haben die Tester vergeblich nach Merkmalen gesucht, die HPs Einordung als Ultrabook für den professionellen Einsatz rechtfertigen würden. Die Hardware hat insgesamt einen gemischten Eindruck hinterlassen und insbesondere das Display konnte - wie auch schon bei anderen Ultrabooks der ersten Generation - nicht überzeugen.

Ausstattung, Tempo und Laufzeit

Die Ausstattung des HP Folio 13 (Datenblatt) ist Standard und weist bis auf den schon erwähnten TPM Chip keine Besonderheiten auf. Das gilt auch für die Leistung des verbauten Intel Core i5-2467M, der kleinsten Sandy Bridge CPU mit 17 Watt TDP. Flüssiges Arbeiten mit Office-Programmen und schnelles Surfen ist kein Problem, grafiklastige Anwendungen werden hingegen von der in die CPU integrierte Grafikeinheit Intel HD 3000 ausgebremst. Die 128 GB fassende SSD ist viel schneller als eine herkömmliche Festplatte, fällt aber weit hinter die Leistung etwa der SSDs der Asus Zenbooks zurück. Positiv überrascht waren die Tester von der Akkulaufzeit des HP Folio 13: Im Praxistest etwa hat das Ultrabook ca. 6,5 Stunden und damit länger als alle bisher getesteten Konkurrenten dieser Notebookklasse durchgehalten.

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Display

Während die Lautsprecher insgesamt vor allem mit einer hohen, verzerrungsfreien Maximallautstärke punkten können, konnte das Display kaum überzeugen und ist der größte Kritikpunkt im Test. Neben den unvermeidlichen Spiegelungen sind die geringe Auflösung und die mit nur 208 cd/m² viel zu geringe maximal Helligkeit des Bildschirms sogar schon bei normaler Bürobeleuchtung negativ aufgefallen - ein Außeneinsatz wird mit so zur Qual. Auch Kontraste und Farbumfang sind nur Mittelmaß, wogegen die Blickwinkelstabilität gelobt wird.

Tastatur

Die angenehm gleichmäßig beleuchtete Tastatur hingegen konnte mit ergonomischem Tastenhub und gutem Druckpunkt überzeugen. Schlechte Noten vergibt Computerbase für das Touchpad mit zu viel Widerstand und suboptimaler Umsetzung der Maustasten.

Gehäuse und Lautstärke

Das stabile Gehäuse aus Aluminium (Deckel, Handballenablage) und leicht gummiertem Kunststoff hat den Testern wegen der angenehmen Optik und Haptik gut gefallen, nicht jedoch die Verarbeitungsqualität, die durch etwas unregelmäßige Spaltmaße auffällt. Die Displayscharniere verhindern wirksam ein Wackeln des Bildschirms auch im mobilen Einsatz. Die Anschlüsse konnten dank des Verzichts auf eine Keilform gut erreichbar platziert werden. Das Gehäuse bleibt auch unter Last kühl und der Lüfter ist zwar wahrnehmbar, aber nicht störend.

Fazit

Trotz einiger durchaus positiver Eigenschaften können die Tester für das HP Folio 13 keine Kaufempfehlung aussprechen. Zu groß sind dafür die Kompromisse, die man insbesondere beim Display eingehen muss.

Der vollständige Testbericht bei Computerbase

 

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