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Lenovo ThinkPad Twist Ultrabook Convertible vorgestellt

Lenovo ThinkPad Twist

Neben dem schon zu Beginn des Jahres 2012 vorgestellten Lenovo Yoga hatte Lenovo bisher kein für Windows 8 optimiertes Ultrabook Convertible im Programm. Das ändert sich jetzt mit der Vorstellung des Lenovo ThinkPad Twist, das Ende Oktober 2012 in etwa zeitgleich mit Windows 8 auf den Markt kommen soll. Lenovo wirbt mit einer Akkulaufzeit von sieben Stunden, was im Hinblick auf den Touchscreen im 12,5-Zoll-Format, das dafür geringe Gewicht von 1,58 kg und eine Bauhöhe von nur 20 mm eine gute Leistung ist - wenn sich denn die meist etwas optimistischen Herstellerangaben in der Praxis bestätigen sollten. Foto: Lenovo

Das Innenleben

Das Lenovo ThinkPad Twist wird in verschiedenen Ausführungen erscheinen. Alle Twist-Modelle werden mit einem Intel Core Prozessor der dritten Generation Ivy Bridge mit der in die CPU integrierten Grafiklösung Intel HD 400 ausgestattet, als Speicher werden wohl vier oder acht Gigabyte zur Auswahl stehen. Als Massenspeicher kommen entweder flache Festplatten mit 320 oder 500 Gigabyte oder eine SSD mit 128 Gigabyte Kapazität zum Einsatz. Ob die Gewichtsangabe von 1,58 kg sich auf die Varianten mit SSD oder die mit Festplatte bezieht, konnten wir noch nicht in Erfahrung bringen. Die Modelle mit SSD dürften aber auf jeden Fall etwas leichter ausfallen als die mit herkömmlichen Magnetscheiben. Als Betriebssystem setzt Lenovo wie oben erwähnt auf Windows 8.

Datenblatt Lenovo Twist N3C29GE (i7, SSD, UMTS)

Datenblatt Lenovo Twist N3C26GE (i5, HDD+SSD-Cache)

Das Display

Lenovo ThinkPad Twist

Spiegelnde Displays wie das des Twist lassen sich bei Ultrabooks mit Touchscreen nicht vermeiden, da nur so eine vernünftige und schnelle Reinigung des Bildschirms ermöglicht wird. Die Oberfläche des Displays mit der WXGA-Auflösung 1.366 x 768 Pixeln besteht aus kratzfestem Gorilla Glas mit einer Beschichtung, die zumindest zu Beginn die Entstehung von Fingerabdrücken vermeiden soll. Erfahrungen mit derartigen Beschichtungen, wie sie z.B. auch bei den iPads von Apple zum Einsatz kommen, zeigen aber, dass der Effekt aufgrund von Abnutzungserscheinungen mit der Zeit nachlässt. Das IPS-Panel des neuen Convertible Ultrabooks mit einer sehr guten Helligkeit von bis zu 350 cd/m² garantiert die bei einem solchen Gerät unbedingt erforderliche Blickwinkelstabilität.

Zum Tablet mutiert das Ultrabook durch Drehen des Displays, das dann auf die Tastatur des Lenovo Twist herunter geklappt wird, wie man auf den Herstellerfotos gut sehen kann. Aufgerichtet eignet sich das gedrehte Display gut für Präsentationen.

Schnittstellen, Konnektivität und Buttons für den Betrieb als Tablet

Trotz der Bauform muss der Anwender nicht auf die wichtigsten Anschlüsse verzichten, das Angebot ist im Gegenteil sogar unerwartet reichhaltig ausgefallen: Das Convertible kommt mit einem Gigabit LAN Port in Standardgröße, zwei mal USB 3.0, einem Multiformat-Kartenleser sowie je einem HDMI- und DisplayPort im Miniformat. Drahtlos findet das ThinkPad Twist über WLAN nach 802.11a/n und 802.11b/g/n (Dualband) sowie Bluetooth 4.0 Anschluss; auch Modelle mit UMTS (3G) sind geplant.

Im Tablet-Betrieb muss man hardwareseitig mit einer Windows-Taste sowie einer Lautstärkeregelung vorlieb nehmen, was kein Problem ist, da Windows 8 komplett über den Touchscreen bedient werden kann.

Für die noch nicht genau spezifizierte Einstiegsvariante hat Lenovo einen Preis von unter 1.100 Euro genannt. Als Zielgruppe werden von Lenovo Business Kunden angegeben.

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