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Lenovo Yoga 13 erscheint am 26. Oktober 2012 [Update: Termin verschoben]

Lenovo Yoga 13

Fast zehn Monate sind nun vergangen, seit wir das Lenovo Yoga anlässlich der CES 2012 vorgestellt hatten. Inzwischen ist das ungewöhnliche Convertible Ultrabook, bei dem man den Bildschirm um 360° unklappen kann und so ein Tablet erhält, bei einigen Händlern gelistet. Amazon verspricht die Verfügbarkeit ab dem 26. Oktober 2012, dem Erscheinungsdatum von Windows 8, das auf dem Ultrabook-Tablet-Hybriden vorinstalliert ist. Im Gegensatz zum parallel erscheinenden Lenovo Yoga 11, das auf ARM-CPUs setzt und mit Windows RT auf den Markt kommt, handelt es sich beim Lenovo IdeaPad Yoga 13 um ein Ultrabook mit Intels Ivy Bridge ULV Prozessoren. UPDATE 04.12.2012: Jetzt ist vom 20.12.2012 als Liefertermin die Rede. Foto: Lenovo

Technische Daten

Gemeinsam haben alle Modelle das glänzende IPS-Display mit einer Diagonalen von 13,3 Zoll und der WSXGA-Auflösung 1.600 x 900. Der Bildschirm ist multitouch-fähig und erkennt Gesten. Das Gehäuse besteht an Ober- und Unterseite (zugeklappt) aus Aluminium, während die Innenseiten und Ränder mit Kunststoff verkleidet sind. Unter der Haube versehen ULV Ivy Bridge CPUs von Intel ihren Dienst. Für die Grafik ist Intel On-Chip-GPU Intel HD 4000 zuständig. Die Speicherausstattung besteht entweder aus vier oder acht Gigabyte. Eine Tastaturbeleuchtung fehlt leider. Als Betriebssystem kommt immer das auf Touchbedienung optimierte Windows 8 zum Einsatz.

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Die Maße sind 334 x 17-18 x 224 mm (B x H x T), das Gewicht beträgt 1,54 kg. Der Akku wird wohl eine Kapazität von 55 Wh haben und ist nicht auswechselbar. Als Laufzeit gibt Lenovo bis zu acht Stunden an - es bleibt wie immer bei dieser Art von Angaben abzuwarten, was davon in der Praxis übrig bleibt.

Fotos: Lenovo - für Galerieansicht auf das Bild klicken
Lenovo Yoga 13 Galerieübersicht

Schnittstellen und Anschlüsse

Das beschränkte Platzangebot gebietet hier Sparsamkeit. So gibt es keinen Anschluss für LAN, dafür aber natürlich WLAN nach dem aktuellen Standard IEEE 802.11n (nur 2,4 GHz-Band). Dazu kommen jeweils 1 x USB 3.0 und 2.0, HDMI in Standardgröße, Bluetooth 4.0, ein Kartenleser für alle Spielarten von SD-Karten und ein kombinierter Ein- und Ausgang für analoge 3,5 mm Klinkenstecker. Abgerundet wird die Ausstattung durch die übliche Webcam, hier mit 0,9 MP sowie die bei Tablets üblichen Sensoren wie etwa einem Lagesensor.

Lenovo IdeaPad Yoga 13 Modelle

Vorgesehen sind verschiedene Varianten mit unterschiedlichen Ivy Bridge Prozessoren, Speicherausstattungen und SSD-Kapazitäten. Bisher (23.10.2012) ist erst ein Modell in Deutschland gelistet. Die nachfolgende Übersichts-Tabelle, die einen direkten Vergleich der Varianten ermöglicht, werden wir nach und nach um weitere Modelle erweitern. Aufgeführt sind hier nur die Merkmale, in denen sich die Modelle unterscheiden. Die Links in der Tabelle führen zu den ausführlichen Datenblättern mit Preisvergleich.

UPDATE 15.11.2012: Zwei Modelle ergänzt, Verfügbarkeit ergänzt.

  Lenovo IdeaPad Yoga 13
  MAM2RGE MAM2NGE MAM2PGE
Farbe silber orange
CPU Intel Core i5-3317U
2 x 1,7 - 2,6 GHz, TDP 17 W, Ivy Bridge
Intel Core i7-3517U
2 x 1,9 - 3,0 GHz, TDP 17 W, Ivy Bridge
Arbeitsspeicher (RAM) 8 GB
SSD 128 GB 256 GB
Preis Mitte November 2012 1.290 Euro 1.499 Euro
Verfügbarkeit 15.11.2012 3 - 4 Wochen 1 - 2 Monate

 

Hands-On

Computerbase.de hatte die Gelegenheit, ein Vorserienmodell des Lenovo Yoga 13 einem ersten Test zu unterziehen. Der Redakteur beschreibt die Scharniere als sehr robust, aber etwas schwergängig. Als Tablet wirke das Yoga 13 etwas dick. Die verschiedenen "Modi" wie Stand und Tent (Zelt) sind auf den Bildern unseres ersten Artikels zum Yoga sowie in der Galerie mit Herstellerfotos zu diesem Artikel zu sehen. Der Touchscreen reagiere präzise. Die Tastatur mit ihrem geringen Hub und einem gut spürbaren Druckpunkt hat einen guten Eindruck hinterlassen. Auch das große Touchpad erkenne Eingaben präzise. Einige Bedienelemente seien ungewöhnlich platziert. Der Lüfter schalte sich auch im Leerlauf gelegentlich zu und sei dann deutlich vernehmbar, was aber bei den Serienmodellen nicht auch so sein muss. An der Verarbeitungsqualität und auch der Verwindungssteife des Gehäuses hatte der Redakteur nichts auszusetzen. Auch das helle Display wusste im Hands-On zu gefallen.

Der Preis ist allerdings auch mal wieder happig: Für das Modell MAM2RGE mit Intel Core i5, 8 GB RAM und einer SSD mit 128 GB werden von den Händlern nicht weniger als 1.299 Euro aufgerufen.

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