Lenovo Yoga: Convertible mal anders
Der Name ist Programm und das Lenovo Yoga in der Tat ein sehr flexibler Ultrabook-Zeitgenosse. Statt den bei Convertibles üblichen, drehbaren Bildschirm zu verbauen, hat Lenovo seiner jüngsten Kreation einen Touchscreen spendiert, der sich um 360 Grad umklappen lässt. Es ergibt sich ein Tablet, an dessen Unterseite sich Tastatur und Touchpad befinden - ungewöhnlich. Spannend an Lenovos Idee sind auch die vier Modi, die das Ultrabook einnehmen kann: Standard Notebook, Stand, Tent und Converted Tablet. Am besten man sieht sich die Sache einmal selber in einem der verlinkten Videos an. Zunächst aber kurz zu den technischen Daten des auf der CES 2012 vorgestellten Convertibles:
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Mehr Informationen zum Lenovo Yoga 13 und den verschiedenen Modellen (Stand Oktober 2012)
| Displaygröße | 13,3 Zoll |
| Auflösung | 1.600 x 900 Pixel |
| Displayeigenschaft | glänzend |
| CPU | Intel Core i3, i5 und i7 (Ivy Bridge, TDW 17 W) |
| Grafik | Intel HD 4000 (DX11, auf CPU) |
| RAM | bis zu 8 GB |
| SSD | bis zu 256 GB |
| Schnittstellen | HDMI, USB 3.0, SD Card, 3,5 mm Klinke (Kopfhörer) |
Als Betriebssystem soll Windows 8 zum Einsatz kommen, das auch auf den Prototypen in den Videos und auf den Bildern installiert ist. Klappt man den Deckel des Ultrabooks um mehr als 180 Grad um, wird automatisch die für Touchbedienung optimierte Oberfläche Metro aktiviert. Mit einer Dicke von 1,69 cm bei einem Gewicht von 1,47 kg dürfte das Lenovo Yoga zurzeit das leichteste und dünnste Ultrabook Convertible sein, das angekündigt wurde. Die Akkulaufzeit soll bis zu 8 Stunden betragen. Lenovo will das Yoga bis zum Erscheinen von Windows 8 zur Serienreife bringen. Mit der Auslieferung zu Preisen ab 1.200 $ netto ist also ab (Korrektur) September 2012 zu rechnen.
Das erste Hands-On-Video kommt von Lenovo und zeigt einen Mitarbeiter, der das Yoga mit seinen verschiedenen Modi präsentiert und sich einigen Fragen eines Reporters stellt. Hier kann man sehen, dass Tastatur und Touchpad bei der Verwendung als Tablet deaktiviert werden, um unbeabsichtigte Eingaben zu vermeiden. Außerdem ist die Handballenablage griffig gummiert, sodass das Tablet sich besser halten lässt.
Das zweite Video von laptopmag.com befasst sich etwas näher mit Gehäusematerial, Oberfläche und Tastatur des Lenovo Ultrabooks und zeigt die vorhandenen Anschlüsse. Auch hier kann man sehen, dass der Bildschirm im Stand Modus wackelt, wenn man ihn berührt, was der Bedienung wohl nicht zugute kommen dürfte. Aber vielleicht lässt sich Lenovo da bis zur Serienreife noch etwas einfallen.
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