Vom Schrank zum Mini-Notebook: Computergrößen im Wandel der Zeit [Gastbeitrag]
Die ersten Computer waren mannshohe Rechenschränke, die bei der Datenverarbeitung in eigens eingerichteten Computerräumen vor sich hinratterten und rauschten. Heute gibt es im Handel und online ein breites Mini Notebook Sortiment. Die Geräte wiegen oft weniger als ein Kilogramm und passen in jede Umhängetasche. Und dennoch können die schlanken Leichtgewichte viel mehr als ihre klobigen Vorfahren. Wie kam es zu dieser bemerkenswerten Transformation?
Dahinter stecken vor allem die Fortschritte bei der Hardware der Rechner. Die allerersten Computer nutzten noch halbmechanische Telefonrelais, um digitale Rechenoperationen auszuführen. Später wurden diese durch Röhren ersetzt, doch erst mit dem Einsatz kleinster Transistoren und der Entwicklung des ersten Mikroprozessors 1969 durch Intel konnte der Schrumpfprozess der Computer beginnen.
Der von Steve Jobs und Steve Wozniak entwickelte Apple PC von 1976 packte alle Technik, die ein Computer brauchte, in ein Gehäuse, dass auf den Schreibtisch passte - der erste Desktop-PC war ein bedeutender Schritt zu mehr Kompaktheit. Der C64 von Commodore, der 1982 als einer der ersten Heimcomputer auf den Markt kam, sah aus wie ein Brotkasten und bekam prompt diesen Spitznamen verpasst. Als Bildschirm konnte einfach der heimische Fernseher verwendet werden. Ein 64 Kilobyte RAM Arbeitsspeicher, von dem Nutzer 38 Kilobyte zur Verfügung für Spiele, Textverarbeitung und zum Programmieren stand, begeisterte Millionen von Nutzern und machte den Heimcomputer massenmarkttauglich.
Vom Desktop zum Laptop
In den 80er Jahren kamen die ersten Laptops auf. Die Klapprechner sollten Mobilität ermöglichen und nicht nur auf dem Schreibtisch (englisch: desk), sondern auch auf jedem Schoß (englisch: lap) Platz haben. Weil die ersten Modelle aber noch recht schwer waren und beim Betrieb sehr heiß wurden, waren sie allerdings nicht wirklich dazu geeignet, den Begriff allzu wörtlich zu nehmen.
Der vermutlich erste Laptop wurde 1979 vom britischen Industriedesigner Bill Moggridge entworfen, kam aber erst drei Jahre später auf den Markt. Bei einem Preis von 8000 bis 10.000 US-Dollar pro Gerät und einem Gewicht von gut fünf Kilogramm schaffte der GriD Compass 1100 es allerdings nicht, eine große Verbreitung zu finden. Zu den Abnehmern zählten allerdings das US-Militär und die NASA.
Dennoch zeigte der GriD Compass 1100 bereits alle Design-Grundprinzipien, wie sie heute bei Laptops allgemein üblich sind: Ein Klappgehäuse, dass einen einen flachen Bildschirm mit einer kompakten Tastatur verbindet.
Um sich von den ersten schweren Laptops abzugrenzen, führte der Hersteller Toshiba Ende der 80-er Jahre den Begriff “Notebook” ein. Heute bezeichnen beide Wörter die gleichen Geräte, auch wenn sich in letzter Zeit Notebook als Begriff für die tragbaren Rechner durchzusetzen scheint.
Inzwischen verdrängen leistungsfähige Notebooks, vor allem in Verbindung mit Dockingstationen, immer mehr die herkömmlichen Desktop-PCs.
Mini Notebooks auf dem Vormarsch
Doch es geht noch kleiner. Seit der Jahrtausendwende erfreuen sich Mini Notebooks, auch Subnotebooks genannt, wachsender Beliebtheit. Sie sind oft nur ein bis zwei Kilogramm schwer und nicht größer als ein A4-Blatt. Um Platz zu sparen, wird in den Geräten oft auf ein DVD-Laufwerk verzichtet. Eine günstige, abgespeckte Version des Mini Notebooks ist das Netbook – wie der Name nahelegt, ist es vor allem zum Surfen im Internet von unterwegs geeignet.
Dell bietet ein breites Mini Notebook Sortiment für verschiedene Anwendungsmöglichkeiten.
Dell’s breites Mini Notebook Sortiment vereint Performance, Funktionalität und Leistung. Ultrabooks, Laptops und Netbook Notebooks sind ebenso wie eine breite Auswahl an Desktop PCs und Tablets online auf www.dell.com erhältlich.
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