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Vorteil Ultrabook - schnell, mobil und schick vom Benutzer her gedacht

Für Dienstag, den 11. Oktober 2011 haben Asus und Intel in New York eine gemeinsame Pressekonferenz angesetzt, auf der neue Ultrabook-Modelle für den US-Markt - namentlich das Asus UX21 - vorgestellt werden und wo es auch Gelegenheit zu einer Diskussion über Intels Ultrabook-Konzept geben soll.

Intel erforscht Bedürfnisse der Benutzer

Laut der US-Wirtschaftszeitung Forbes haben führende Intel-Mitarbeiter im Vorfeld geäußert, dass es auch für einen Blue Chip wie Intel schwierig sei, auf dem übersättigten Markt neben Tablets, Notebooks und Smartphones noch eine neue Klasse von Gadgets zu positionieren. Intel wirft für dieses Ziel seinen bekannten Markennamen, die beachtlichen Verbindungen zur herstellenden Industrie, jede Menge Forschungsarbeit und nicht zuletzt einen 300-Millionen-Dollar-Fonds zur Unterstützung der Hersteller in den Ring.

Das Ultabook-Konzept und auch Intels Vertrauen, die Kundschaft dauerhaft von der neuen Notebookklasse begeistern zu können, basiert laut Intel auf der bisher umfangreichsten Studie zum Konsumverhalten der Firmengeschichte.

Gefühlte Geschwindigkeit

Besonderes Augenmerk wurde bei den weltweiten Interviews auf die Frage gelegt, welche Vorstellung  der Nutzer von der sehr oft als Kaufargument genannten ?Schnelligkeit? eines Computers auf der für Kaufentscheidungen eminent wichtigen, emotionalen Ebene eigentlich hat. Untersucht wurde diese Fragestellung mithilfe von Techniken aus Neurowissenschaft, kognitiver Psychologie und der Verhaltensforschung.

Im Ergebnis komme es keineswegs nur auf die absolute Verarbeitungsgeschwindigkeit an. Schnell im emotionalen Sinne fühle sich ein Gadget an, wenn es eine harmonische, runde Bedienungserfahrung ohne nennenswerte Verzögerungen biete. Im Idealfall solle die Technik völlig in den Hintergrund treten und dem Benutzer erlauben, sich voll auf die Dinge zu konzentrieren, die er tun möchte. Messbare Geschwindigkeit bleibe zwar wichtig, im Vordergrund stehe aber die gefühlte Geschwindigkeit. Da Ultrabooks laut Intel nicht nur durch ihre Hardware definiert werden, gelte das genauso für Anwendungen.

Die vier Key-Features

Während bei Intel bisher technische Ideen den Anstoß zu neuen Produkten gegeben haben, sei diesmal die User Experience der Ausgangspunkt gewesen. Im Rahmen der Untersuchungen haben sich vier elementare Eigenschaften herauskristallisiert, die zukünftige Ultrabooks erfüllen sollten:

?Flow? wie ?fließend?:  Instant On, always connected, schnelle Anwendungsstarts sind hier die Stichworte. Der User soll sich in dem, was er tun will, unterstützt und nicht unterbrochen fühlen.

?Mobilität ohne Kompromisse?: Die Geräte sollen leicht, flach und kompakt aber trotzdem leistungsfähig sein und dabei eine gute Akkulaufzeit ausfweisen.

?Design, in dem sich der Benutzer wiederfindet?: Der User sollte sich mit dem attraktiven Design seines Ultrabooks identifizieren können, denn moderne Gadgets werden von vielen Konsumenten als Ausdruck und ?Bestandteil? ihrer Persönlichkeit angesehen.

?Sicherheit?: Virenschutz, Identitätsschutz, Anti-Diebstahl-Software zum Schutz der Daten

Hardwarehersteller mit im Boot

Nachdem klar war, welche Anforderungen Ultrabooks erfüllen müssen, hat Intel angefangen, sich Hardwarepartner für die Umsetzung zu suchen. Asus war von Beginn an dabei, kurz darauf folgten dann Acer, Lenovo und Toshiba. HP, Dell, LG und Samsung haben ihre ersten Ultrabooks für Anfang 2012 angekündigt. Intel erwartet bald mehr Vielfalt auf dem Markt und hat zur Unterstützung der Hersteller einen 300 Millionen Dollar schweren Ultrabook-Fonds aufgelegt, der in Firmen und Technologie investiert werden soll, die in Ultrabooks Verwendung finden könnten.

Ultrabooks mit Touchscreens ab 2012

In der Zukunft sollen einige Ultrabooks wohl auch mit Touchscreens ausgestattet werden, womit die Geräte echte Zwitter zwischen einem Notebook und einem Tablets wären und dem User die Wahl lassen würden, wie sie Ihr Gadget am liebsten verwenden wollen. Sinn macht ein Touchscreen besonders bei Geräten mit drehbaren Bildschirmen und nur unter Windows 8 mit seiner Metro Oberfläche, was auf einen gemeinsamen Marktstart von Touchscreen-Ultrabooks und Microsofts neuem Betriebssystem hindeuten könnte.

Quelle: Forbes

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